WAPP des Monats

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Viel Spaß beim Stöbern und ausprobieren! 


Wald-Tipp Mai

🐌 Der Mai steht für Genuss 

~ Gehe in den Wald, suche dir einen gemütlichen Platz und...

~ Genieße 😎

 

So einfach kann es sein. Keine besonderen Atemübungen, kein "Darauf achten, alles richtig zu machen". Nur eines ist wichtig: Nimm dir Zeit und lass dein Handy zuhause. 

 

Viel Freude beim Genießen im Mai 💛


Wald-Tipp April
Statt Ostereier-Suche...
~ Nimm dir einen Rundweg durch den Wald vor. 🚶
~ Sobald du unter die Baumkronen tauchst, halte Ausschau nach einem Gegenstand, der dir gefällt, und den du gut mitnehmen kannst. Bitte reiße hierfür keine Blüten, Blätter oder ganze Pflanzen ab. Der Wald bietet genügend anderes Material, das er dir gerne ausleiht. 🍃

~ Hast du deinen ersten Waldschatz gefunden, setze deinen Weg mit diesem Gegenstand in deinen Händen fort und halte dabei weiter Ausschau nach etwas, das dir gefällt. 🧐
~ Wenn du einen zweiten Gegenstand findest, vergleiche ihn mit dem ersten, den du schon bei dir trägst. Welchen von beiden möchtest du weiter mitnehmen?
Wenn du dich entschieden hast, lege den anderen Gegenstand ab und setze deinen Weg fort, weiterhin nach schönen Waldschätzen Ausschau haltend. 😊
~ Immer dann, wenn du etwas Neues findest, entscheide dich für deinen Gegenstand, den du weiter mitnimmst.
~ Am Ende deines Spaziergangs hältst du den in deinen Augen schönsten Gegenstand in deinen Händen, dem du begegnet bist. Was für ein Geschenk! 💛

Wie geht es dir mit dieser Übung? Fällt es dir leicht, zwei Möglichkeiten miteinander zu vergleichen und schnell eine Entscheidung zu treffen? Oder bist du hin- und hergerissen, und hast Angst etwas falsch zu machen? 🤔 Oder fühlt es sich für dich vielleicht sogar falsch an, dir einfach zu nehmen was dir gefällt? Reflektiere deinen Waldspaziergang und überlege, ob es dir im Leben ähnlich wie mit dieser Übung geht. Ganz bestimmt lernst du dich auf diese Weise noch ein bisschen besser selbst kennen. 🙏 Beobachte, was es mit dir macht. 💚


Wald-Tipp März

~ Suche dir einen Ort im Wald, an dem du ungestört bist.

~ Lass dich an diesem Ort intuitiv zu einer Stelle führen, an der du dich wohlfühlst.

~ Dort angekommen, schliesse deine Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge. Der Wald und du... Spürst du es schon?

~ Nun öffne deine Augen und setze dich direkt auf den Waldboden, am besten ohne Kissen oder Decke.

~ Nimm den Waldboden unter dir wahr.

~ Nun gehe einen Schritt weiter und lege deine Handflächen auf den Waldboden. Vielleicht möchtest du auch mit deinen Knien den Boden berühren.

~ Nimm Mutter Erde wahr. Nimm wahr, wie sie dich trägt. Tag für Tag und jetzt in diesem Moment. 

~ Ich empfehle dir, noch einen Schritt weiter zu gehen, wenn es sich für dich stimmig anfühlt: Lege dich nach einer Weile mit dem Bauch auf den Waldboden. Und nimm einfach nur wahr.

 

Was passiert da mit dir? Welcher Schritt fällt dir schwer - und traust du dich dennoch, ihn zu gehen? Der direkte Kontakt zu Mutter Erde sollte für uns das Natürlichste sein, doch wir sind diesen Kontakt nicht mehr gewohnt. Umso berührender und erfüllender kann es sein, sich bewusst dieser Berührung hinzugeben. Wie nach einer wirklich langen Zeit zurück nach Hause zu kommen.


Wald-Tipp Februar

Beginn einen freien Tag im Februar mit einem Waldbesuch...

~ ...und gehe dafür extra früh aus dem Haus, am besten mit Sonnenaufgang. 

~ Gehe deine gewohnte Waldstrecke in deinem Tempo, oder gerne auch etwas langsamer als sonst.

~ Gibt es auf deiner Strecke einen Platz, der zum Verweilen einlädt?

~ Hast du an eine Sitzunterlage, eine leichte Decke und heißen Tee gedacht? Perfekt :) Wenn du dir diese Walderfahrung auf gar keinen Fall von der Kälte vermiesen lassen möchtest, kannst du auch eine Wärmflasche mitnehmen.

~ Mach es dir so richtig gemütlich, vielleicht magst du dich dafür auch an einen Baum lehnen.

~ Und jetzt heisst es... nichts zu tun, außer die Ruhe um dich herum zu genießen.

 

Was passiert in dir, wenn du an deinem freien Tag früh morgens in der Ruhe des Februarwaldes badest? Ergreift dich die Ungeduld, da du an alles denkst was du noch erledigen möchtest - oder erlaubst du dir diesen Moment für dich selbst?

Die Stille im Außen darf zu dir nach Innen vordringen. Nimm dir dafür unbedingt Zeit und sei nicht streng mit dir, wenn du dich dabei erwischst, wie du deinen Tag schon in Gedanken durchgehst. Komm einfach immer wieder in den Moment der Stille zurück und beginn den neuen Tag gemeinsam mit dem Wald und seinen Bewohnern.

Beobachte, was diese Erfahrung den Rest des Tages mit dir macht. 


Wald-Tipp Januar

~ Für diesen WAPP musst du nicht zwingend im Wald sein. Wichtig ist, dass du aus einiger Entfernung eine gute Sicht auf einen Wald hast.

~ Achte darauf, dass du an einem möglichst ungestörten Ort bist, an dem du gut einige Minuten verbringen kannst.

~ Drehe deinen Körper in Richtung Wald und richte deinen Blick geradeaus.

~ Nun richte deine Augen auf die feine Linie, die die Baumkronen vom Himmel trennt.

~ Ohne deinen Kopf zu bewegen, richte deine Augen auf die Linie möglichst weit nach links.

~ Stell dir vor, du bist ein Künstler und kannst mit deinem Blick einen Pinsel führen.

~ Verfolge mit deinem Blick die feine Linie zwischen Baumkronen und Himmel ganz langsam von links bis so weit nach rechts, wie es dir möglich ist, ohne dass du deinen Kopf bewegen musst. 

~ Schließe deine Augen und spüre nach.

~ Wiederhole diese Übung so oft du magst, vielleicht möchtest du auch ein paar Schritte weitergehen und die Linie von einem neuen Standpunkt aus mit deinem Blick nachzeichnen.

 

Der Blick in die Ferne entspannt die Augen und das Gehirn und bildet so einen wohltuenden Gegensatz zu unserem Alltag, in dem wir Dinge viel zu oft über kurze Distanzen anschauen. Die unregelmäßige Struktur der Baumkronen ist eine weitere Wohltat für unsere Augen, die sich ansonsten hauptsächlich geometrische Formen ansehen. Unsere optische Wahrnehmung ist dafür jedoch nicht optimal ausgelegt. Zudem ist erwiesen, dass nur schon der Blick auf Bäume eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. 

In dieser kleinen Einheit steckt also jede Menge Gutes! Was macht das mit dir - so wenig Aufwand für so viel Ertrag?


Wald-Tipp Dezember

~ Gehe so weit in den Wald hinein, bis auch deine Gedanken im Wald angekommen sind.

~ Nach einer Weile, schau dich um: Gibt es einen Platz abseits des Weges, an dem du dich gut aufgehoben fühlst?

~ Betritt diesen Platz und schließe deine Augen, dann nimm ein paar tiefe Atemzüge.

~ Nun öffne deine Augen wieder und betrachte die Bäume um dich herum, dreh dich dafür einmal um dich selbst, ganz in deinem eigenen Tempo. 

~ Du spürst, dass ein Baum dich ganz besonders anzieht? Gehe auf ihn zu.

~ Wenn du ganz nah vor dem Baum stehst, spüre seine Erlaubnis, ihm noch näher zu kommen. 

~ Lege eine Hand auf die Rinde und spüre die Energie, die vom Baum ausgeht.

~ Schließe deine Augen und nimm diese Energie mit jedem Einatmen in dich auf, mit jedem Ausatmen schickst du die Energie durch deine Fußsohlen in den Boden unter dir, in dem Wissen, dass sie über die Wurzeln wieder in den Baum aufgenommen wird.

~ Atme so einige Male bewusst die Baumenergie über deine Hand ein, und über deine Füsse wieder aus.

 

Was macht diese Baumbegegnung mit dir? Welcher Schritt kostet dich Überwindung, und warum? Und wie ist es, trotz innerer Hürden in diesen Kontakt zu treten? In der Vorweihnachtszeit sind wir sehr stark im Außen, wir planen und erledigen. Die Energie, die du für einen Moment mit deinem Baum teilst, bewegt dich hingegen im Innen. Beobachte, was es mit dir macht.


Wald-Tipp November

~ Lass dich abseits der Wege von einem winzigen, wenige cm großen Bäumchen finden.

~ Setz dich daneben und betrachte dieses Wesen, stell dir dazu den Samen vor aus dem es hervorgegangen ist.

~ Ganz bestimmt empfindest du Hochachtung davor, wie viel Wachstum dieser kleine Baum schon zurückgelegt hat.

~ Gib dieser Hochachtung Ausdruck: Aus dem Waldmaterial, das du in unmittelbarer Nähe findest, kannst du einen Kreis um das Bäumchen legen und es somit schmücken.

~ Nun denke an dein eigenes, inneres Wachstum, das in dir bisher stattgefunden hat. Vielleicht fällt dir ein ganz bestimmter "innerer Wachstumsschub" ein.

~ Gehe in das Gefühl hinein und nimm dir dafür Zeit. Und dann nimm es an: Stolz und Hochachtung dir selbst gegenüber. 

 

Lass innere Bilder für die Hochachtung dir selbst gegenüber entstehen. Wie fühlt es sich an? Und gibt es eine Möglichkeit, dir selbst für dieses Wachstum zu danken? Vielleicht möchtest du dir eine Massage gönnen, oder dich trauen eine neue Haarfarbe auszuprobieren, oder dir endlich wieder Zeit für ein gutes Buch nehmen? Was es auch ist, am besten beginnst du sofort mit der Umsetzung :)


Wald-Tipp Oktober

~ Suche dir einen Platz abseits der Wege, an dem du dich wohl fühlst.

~ Atme die Herbstluft tief ein und nimm ihren Duft wahr. Woraus hat der Wald sein herbstliches Parfüm kreiert?

~ Folge deinen Impulsen, einzelne Wald-Düfte nun gezielt zu entdecken. 

~ Erlaube dir dafür, fremde Welten unter Steinen und liegendem Holz, an Moos und Laub und allem, was dich anspricht, mit deiner Nase zu erkunden.

 

Fällt es dir anfangs schwer - und was genau kostet dich Überwindung? Was passiert, wenn du dennoch über deinen Schatten springst? Welche Kostbarkeiten zeigt der Wald deiner Nase? Beobachte, was es mit dir macht.


Wald-Tipp September

~ Suche dir einen ebenen Platz unter einem grossen Baum.

~ Lege dich unter den Baum auf den Rücken und mach es dir dafür mit Matte, Decke und weicher Kopfstütze so richtig bequem.

~ Schau in die Baumkrone über dir und lass deinen Blick weich werden. Nimm dir dafür Zeit und geniesse die Entspannung.

~ Wenn du magst, kannst du nach einer Weile den Verlauf der Äste mit deinem Blick verfolgen. In deinem Tempo, und so weit du möchtest.

 

Der Baum schenkt dir diesen Moment der Entspannung. Es gibt dabei kein Richtig und kein Falsch. Du gönnst dir dieses Erlebnis nur für dich. Beobachte, was es mit dir macht.


Wald-Tipp August

~ Setze dich gemütlich auf den Waldboden abseits der Wege.

~ Schliesse die Augen und atme 3 Mal tief durch, dann lass deinen Atem flacher werden.

~ Höre dem Wald zu: Welche Geräusche nimmst du wahr und von wo kommen sie? 

~ Bade eine Weile in deinem persönlichen Waldkonzert.

 

Wie du die verschiedenen Töne wahrnimmst, ist einzigartig. Niemand sonst befindet sich in genau derselben Entfernung zu diesen Geräuschquellen. Niemand sonst erlebt in diesem Augenblick das, was du erlebst. Beobachte, was es mit dir macht.